Festung Stavanger - Deutsche Info:

Vorwort

1. Historische Einführung

  • 1.1 Überfall Norwegen / Besetzung „Operation Weserübung“
  • 1.2  Stavanger Besatzung / Sicherung des Flugplatzes
  • 1.3  Stavanger Kriegstagebuch
  • 1.4  Das Zivilleben unter der Besatzungsmacht

2. Bau des Atlantikwalls in Norwegen

  • 2.1 Auf- und Ausbau des Atlantikwalls / der Atlantikwall in Norwegen
  • 2.2 Die Organisation Todt / Die Einsatzgruppe Wiking
  • 2.3 Die Festungspioniere
  • 2.4 Begriffserklärungen „Atlantikwall“
  • 2.5 Aufbau der Verteidigung

3. Festung Stavanger

  • 3.1 Territorial Abschnitt Stavanger
  • 3.2 Bau der „Festung Stavanger“
  • 3.3 Festungskommandant „Festung Stavanger“ (NO 1)
  • 3.4 Stadtverteidigung
  • 3.5 Besatzung 274 Inf. Div.
  • 3.6 Panzerkompanie Stavanger (NO 2)
  • 3.7 Kasernen ( LW, KM WH )
  • 3.8 Sanitätsdienst

4.Flugplätze . Beschreibungen

  • 4.1 Sola
  • 4.2 Sola-See
  • 4.3 Forus
  • 4.4 Luftwaffen Einheiten / Flugzeuge
  • 4.5 Jafü Norwegen / Luftnachrichtentruppe
  • 4.6 Flak

5. Beschreibungen der HKB / MKB / Stützpunkte / WN der Festung Stavanger

6. Bauwerke

  • 6.1 Regelbauten
  • 6.2 VF Bauwerke
  • 6.3 Sonderkonstruktionen
  • 6.4 Ringstände mit Kampfwagenturm
  • 6.5 Splitterschutzboxen

7. Waffen

  • 7.1 Artillerie (Batterien)
  • 7.2 PAK / LAG
  • 7.3 FLAK
  • 7.4 Infanteriewaffen

8. Nachwort / Danksagung / Die Autoren

  • 8.1 Das sind wir
  • 8.2 Danke an

9. Quellen

  • 9.1 Abkürzungen
  • 9.2. Quellen ( Bücher / Bilder / Karten / Dokumente )

Am 09. April 1940 (Operation Weserübung) eroberte die Deutsche Wehrmacht den strategisch wichtigen Flughafen von Sola, etwas außerhalb von Stavanger in Südwest-Norwegen gelegen. Vom ersten Tag der Besatzung an rechnete man auf deutscher Seite früher oder später damit, daß dieser Ort Ziel einer Landung britischer Truppen werden könnte. Diese drohende Gefahr führte zum Ausbau der Befestigungen der gesamten Region mit dem Ziel eine mögliche Landung abwehren zu können.

Mit dem Entwurf und der Organisation des Ausbaus der Verteidigung des Flughafens wurde ein Festungspionierstab beauftragt. 1943 wurde Stavanger, neben 13 weiteren Orten, der Status einer Festung zuerkannt, welcher den höchsten Bereitschaftsgrad der Verteidigung bedeutete.

Die Autoren des Buches „Festung Stavanger“ haben alle verfügbaren Informationen und Gesichtspunkte über die Verteidigungsanlagen gesammelt und ausgewertet. Das Ergebnis ist die Dokumentation dessen, was einst gebaut wurde und was heute noch vorhanden und sichtbar ist. Das Buch enthält 56 farbige Übersichts-Karten der einzelnen Stützpunkte. Die 9 Kapitel umfassen über 250 Fotos, davon 100 Originalaufnahmen, sowie Zeichnungen der Bunker und Felshohlbauten, die zum Teil nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind und noch nie vorher veröffentlicht wurden.

Von dem Entwurf über die Ausführung bis zum Ende ist hier die Geschichte einer Festung in Norwegen nahezu lückenlos dokumentiert. Bisher wurde die Geschichte keiner anderen Festung des Atlantikwalls in Norwegen so ausführlich dargestellt.

Weiterhin sind detaillierte technische und biografische Informationen über die hier eingesetzten Einheiten und deren Bewaffnung, sowie derjenigen der einzelnen Stützpunkte enthalten (Beispiele sind u.a. die 274. Infanterie Division, der Jagdführer Norwegen, die Marine Artillerie Abteilung 503). Der Leser findet darüber hinaus weitreichende Informationen zu den in der Festung eingesetzten Panzern, Flugzeugen, Funkmessgeräten (Radar), der Küstenartillerie oder auch über das Wärmepeilgerät. Für luftfahrthistorisch Interessierte ist die Chronik der fliegenden, in Stavanger stationierten Verbände sicherlich nützlich.

Das Buch erscheint dreisprachig, in deutschem, englischem und norwegischem Text.

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